Samstag, 30. September 2023

Der Freizeitpark Camp Ndunda Falls

 Als wir nach dem Frühstück abgeholt wurden und mit den Mädels und unseren Guides zu Camp Ndunda Falls gebracht wurden, erwartete uns der Guide Kennedy von Limbua bereits dort. Nachdem wir unser Gepäck aus dem Auto geholt hatten und wir uns angemeldet hatten, ging es auch schon zu unserer ersten Station. Die erste Station bestand daraus das wir Sumba tanzen mussten, was ein großer Spaß für uns war, da wir es alle irgendwie nicht richtig schafften. Danach sind wir direkt zum Wildswing gegangen, wo man über einen Fluss geschwungen wurde. Die nächste Station war eine Seilbahn, bei der man über einen Fluss gefahren ist. Nach der Seilbahn meinten die Guides, dass wir erstmal eine Pause machen sollten, wo wir uns ein bisschen entspannen konnten. Nachdem wir ca. 1 1/2 Stunden eine Pause gemacht hatten, sind wir zu unserer letzten Station dem Bogenschießen gegangen. Dort haben wir dann eine halbe Stunde verbracht und diese auch tatkräftig genutzt um so oft wie möglich zu schießen. Danach wurden wir dann wieder abgeholt und haben uns wie sonst auch mit 9 Personen in ein Auto für normalerweise 7 Personen gequetscht, was mal wieder sehr eng war. Nachdem wir nun zu Hause angekommen sind, können wir uns noch den restlichen Tag entspannen und genießen.

Freitag, 29. September 2023

Mädchen Highschool

Um 6:30 Uhr morgens hat unser heutiger Tag mit leckerem Frühstück gestartet, da wir um zehn nach sieben direkt abgeholt worden sind, um zur Mädchenschule mit 2 Begleitern von Limbua zu fahren. Nach mehr als 30 Minuten Fahrt haben wir endlich unser Ziel erreicht und uns wurden einige Blicken zugeworfen, unter anderem weil die Mädchen vor Ort selten Besuch bekommen, weil es ein Internat ist. Zuerst haben wir die Schulleiterin kennengelernt um anschließend den Deutsch Unterricht zwei Stunden zu besuchen, was sehr spannend war, da sie sich auf unserer Sprache vorstellen können und auch die Konjugation von Modalverben erlernen. Nach wenigen Minuten durften wir uns mit den Schülerinnen unterhalten. Es haben sich einige Kreise um uns gebildet, vor allem um die Jungs, da sie viele Mädels zum schmelzen gebracht haben, was für mich persönlich lustig anzusehen war. Cedric hat die Mädchen sehr mit seinem Gesang beeindruckt, nachdem sie ihn zum singen motiviert haben. Nach einer kurzen Tee und Brotpause hatten wir Biologie, jedoch haben wir dort mehr Unterricht gemacht und später haben wir uns vorgestellt, wie in der Stunde zuvor. Dann mussten wir zum nächsten Fach und zwar Sozialwissenschaften, wo wir jedoch nur viele Fragen beantwortet haben bezüglich Deutschland und was wir an Kenia mögen. In der Kantine haben wir Reis mit Linsen gegessen, allerdings ging es danach schon zurück nach Hause. Den restlichen Tag konnten wir uns entspannen und ausruhen, da die vielen Eindrücke sehr viel Energie gekostet haben. Allgemein kann man sagen, dass die Mädchen an der Schule sehr freundlich und offen sind, dennoch sind Unterschiede zu Deutschland erkennbar, da z.B die Klassen unglaublich groß sind. 

Gleich werden wir essen und genießen noch unseren restlichen Abend.

Ein Tag voller Erlebnisse

Gestern hieß es schon um 7 Uhr aufstehen und fertigmachen, denn wir sind in die Makadamiafabrik gefahren. 
Als wir dort ankamen, haben uns erstmal Abigail und Ken mit einer Tasse Tee empfangen. Hier wird der Tee üblicherweise mit viel Zucker und Milch gemacht. Danach hat uns Erik das Gelände gezeigt bis es dann um 12 30 unserer Zeit hieß Videocall. 
Nach den ersten Startschwierigkeiten und ein bisschen Verzögerung hat es dann schließlich mit einem anderen Laptop von Limbua geklappt. Es war sehr schön den anderen Schülern und natürlich unseren Familien Geschichten hier über Kenia zu erzählen. 
Nach der Videokonferenz haben wir uns die Fabrik von innen angeschaut bis wir dann gegen 16 Uhr weiter zum Wandern gefahren sind. Nach 1000 Bildern später auf dem Berg ging es dann wieder nach Hause und direkt ins Bett. 

Mittwoch, 27. September 2023

Pflanzen bewässern und Wandern

 Heute sind wir um 8 aufgestanden, haben gefrühstückt und sind direkt mit den Jungs aufs Feld gegangen, um die Setzlinge zu bewässern, die wir gestern gepflanzt haben. Da wir das Wasser jedes Mal in Kanistern/Eimern ein gutes Stück bis zu den Löchern tragen müssen, war die Aufgabe ziemlich anstrengend. Danach haben wir ein bisschen Volleyball gespielt und unseren Guides Mau Mau beigebracht. 

Am Nachmittag sind wir dann nochmal zu dem Wasserfall gewandert, an dem wir schon einmal waren, weil ich (Julia) beim ersten Mal aufgrund meiner Lebensmittelvergiftung nicht mitkommen konnte. Der Weg war ziemlich anstrengend und es war sehr warm, aber es hat sich gelohnt denn der Wasserfall und die Natur sind sehr schön. Als wir am Wasserfall entlanggewandert sind, ist Yannik zwei Mal ausgerutscht und erst mit dem einen Bein, später mit dem anderen Bein im Schlamm gelandet. 

Abends saßen wir noch draußen vor dem Haus und haben uns die Fotos angeguckt, die wir die letzten Tage gemacht haben und wir haben unseren Guides Fotos von deutschen Städten gezeigt.

Dienstag, 26. September 2023

Avocadosetzlinge

 Nachdem wir heute morgen mit unseren Guides Eric und Eduin gefrühstückt hatten, gingen wir zum Haus der Mädchen. Als die Mädchen fertig waren und rauskamen, gingen wir mit unseren vier Guides zu den Löchern, die wir gestern mit ihnen gegraben hatten. Damit in die leeren Löcher Leben gelangt, haben wir diese mit frischen Avocadobäumen bepflanzt und bewässert. Nachdem wir alle 17 Löcher bepflanzt und bewässert hatten, sind wir noch Laub sammeln gegangen, dieses haben wie dann um die Setzlinge gelegt, damit die Verdunstung des Wassers verlangsamt wird. Danach gab es ein paar Früchte und Zuckerrohr  zur Stärkung.

 Nachdem wir den Heimweg bestritten hatten, bereiteten wir unser Mittagessen vor. Welches aus Kartoffeln, Linsen, Mais und Kichererbsen bestand. Um uns ein wenig zu erholen, haben wir uns danach ausgeruht. 

Am Nachmittag sind wir noch einmal zu den Mädchen gegangen, um mit ihnen ein wenig Volleyball zu spielen. Außerdem haben wir mit ihnen Bratkartoffeln und Rührei als deutsches Abendessen gemacht. Leider sind uns die Bratkartoffeln ein wenig angebrannt und haben keine wirkliche Kruste entwickelt. Jedoch hat es den meisten (uns ausgeschlossen) geschmeckt und sie freuen sich schon auf das nächste  deutsches Essen.

Montag, 25. September 2023

Arbeit auf dem Feld

 Heute konnten wir bis 9 Uhr schlafen, haben gefrühstückt und sind danach direkt mit den Jungs und den Guides aufs Feld gegangen, denn heute wollten wir anfangen, die Löcher zu buddeln, um dort später die Makadamia-Setzlinge zu pflanzen. Beim Arbeiten haben wir Musik gehört und deshalb ging die Zeit schnell vorbei.

Danach sind die Jungs zurück zu ihrem Haus gegangen und es gab Mittagessen.

Nach dem Mittagessen konnten wir uns dann ein bisschen ausruhen und am frühen Abend sind wir dann zu den Jungs gegangen und haben dort geredet und ein bisschen Volleyball gespielt. 

Am Abend saßen Julina und ich (Julia) noch mit Joan (unserem Guide) draußen, haben uns die Sterne angeguckt und uns über Traditionen in Deutschland und Kenia unterhalten. Dabei haben wir einige Unterschiede gefunden, beispielsweise gibt es in Kenia an Weihnachten keine Geschenke und in Kenia ist es extrem unüblich, wenn die Frau den Heiratsantrag macht. Da hat man schon nochmal gemerkt, dass Länder in bestimmten Aspekten ziemlich verschieden sein können.

Ich (Julia) habe mich übrigens von meiner Lebensmittelvergiftung erholt und kann glücklicherweise wieder an allen Aktionen teilnehmen.

Sonntag, 24. September 2023

Ruhetag

 Heute war Sonntag, was somit Ruhetag bedeutete.

Es ist auch mal wieder schön bis spät in den Tag zu schlafen und dann gemeinsam einen Film zu schauen. Normalerweise geht man Sonntag hier immer in die Kirchen, aber heute nicht, da der Gottesdienst in einer anderen Kirche als sonst üblich stattfindet. 

Ansonsten haben wir den Tag mit Volleyball spielen und dem erlernen von den gegenseitigen Sprachen verbracht. Es ist immerwieder schon das Lächeln zu sehen, wenn man ein Wort zu jemanden in der eigenen Sprache sagt. 

Morgen heißt es wieder früh aufstehen und ab an die Arbeit, denn wie die Farmer hier sagen.

Dir Kuh milkt sich nicht von alleine 


Samstag, 23. September 2023

Wanderung in Embu

Der heutige Tag hat für uns um sieben Uhr gestartet, jedoch ohne Julia, da sie sich von ihrer Lebensmittelvergiftung erholen muss. Zum Frühstück gab es etwas was wir in Deutschland nicht morgens essen und zwar süße Kartoffeln und Muffins. Danach hab ich mit unseren Guides wie jeden Morgen Geschirr gespült, jedoch trocknen sie das gespülte Geschirr nie ab, sondern stellen es direkt nass in die Schränke. Wenig später sind dann die Jungs mit ihren Guides vorbeigekommen und haben mit uns die Kuhställe sauber gemacht. Dabei hat man gemerkt, dass die Hygiene zweitrangig ist, denn der Mann welcher sich um die Tiere kümmert hat sich nicht gescheut den Kot von den Kühen in die Hand zu nehmen. Nachdem wir ausgiebig Volleyball gespielt haben sind die Jungs zu ihrer Gastfamilie zurück gegangen und haben gegessen, genau wie wir. 

Eine Stunde später haben wir uns auf eine lange Wanderung vorbereitet und sind los gegangen. Die Wege waren sehr steil und schwierig, da man schnell weggerutscht ist. Während wir gewandert sind, konnten wir manchmal einen Ausblick auf die Aussicht erhaschen und der lange Weg hat sich später ausgezahlt, da unser Ziel ein kleiner aber schöner Wasserfall war. Plötzlich nahm Cedric eine Bewegung im Baum wahr und wir konnten unseren Augen kaum glauben, da wir Affen gesehen haben die von Baum zu Baum hüpften. Nachdem wir die Natureindrücke wahrnehmen durften sind die Jungs und ich wieder zurück nach Hause gegangen. Danach gab es Abendessen und morgen haben wir frei, was heißt, dass wir ausschlafen können, was natürlich jeder von uns nutzen wird. 

Freitag, 22. September 2023

Der erste Tag im Dorf

 Nachdem wir heute um 8 Uhr aufgestanden sind und gefrühstückt hatten sind wir mit unserem Guide Erik zur Gastfamilie der Mädchen gegangen. Als wir dort ankamen hat Julina mit den Hausfrauen noch die restlichen Sachen gespühlt. Währenddessen wurden Cedric und ich über die Felder der Gastfamilie geführt und es wurden uns verschiedene Pflanzen gezeigt, die sie dort anpflanzen. 

Nachdem wir von unserer Tour zurück waren und Julina auch mit dem spühlen fertig war, haben wir mit der ganzen Familie Futter für die Kühe geholt, welches wir mit Macheten geerntet haben. Als wir mit den geschnittenen Gras zurück waren, haben wir es mit getrocknetem Mais gehäckselt, um das Futter für die Kühe herzustellen. Dann als wir damit fertig waren, haben wir alle zusammen Fußball gespielt und es war ziemlich lustig. 

Als Cedric und ich wieder bei unserer Farm angekommen waren, haben wir das Mittagessen vorbereitet, welches aus Reis und Colrabie bestand. 

Am Nachmittag wurden wir dann von Julina und einem ihrer Guides abholt und sind zu einer Baumschule gefahren, wo wir uns angeguckt haben wie die verschiedenen Setzlinge gezüchtet werden. Außerdem haben wir dort auch noch erklärt bekommen, was die Mitarbeiter alles erfassen müssen, wenn sie einen neuen Bauern bei Limbua aufnehmen. Kurz bevor wir fahren wollten, haben wir noch Luca, einen anderen Guide vob Limbua kennengelernt und uns kurz mit ihm unterhalten. 

Leider konnte Julia uns am heutigen Tage nicht unterstützen, denn sie wurde ins Krankenhaus gebracht, da es ihr den ganzen Tag schon nicht gut ging und im Krankenhaus hat sich dann rausgestellt, dass sie ein Lebensmittelvergiftung hat. Sie hat im Krankenhaus auch Medikamente bekommen und wir hoffen das es ihr in den nächsten Tagen wieder besser geht. 

Donnerstag, 21. September 2023

Ankunft im Dorf

 Heute sind wir um 8 Uhr aufgestanden, haben gefrühstückt und sind dann 3 Stunden zum Dorf in der Nähe von Embu gefahren. Dort angekommen wurden wir sehr herzlich begrüßt und haben uns unser neues Zuhause angeschaut. Die Jungs leben getrennt von uns Mädchen in einem anderen Haus etwa 8 Minuten Fußweg entfernt. Unsere Häuser sind echt gut ausgestattet und wir haben ehrlich gesagt viel schlimmeres erwartet. Beide Häuser haben ein normales Klo und eine Dusche. Hier leben außerdem viele Tiere wie zum Beispiel Kühe und Hühner. Eine unserer Aufgaben ist es die Kühe zu melken. Julina konnte es natürlich nicht abwarten und hat direkt das Kuhfutter (Baumstamm von der Banane) probiert, da sie Joy falsch verstanden hat. Nachdem uns die Zimmer gezeigt wurden haben alle zusammen gegessen und wir haben jede Menge gelacht. Dann haben wir einen Spaziergang mit Crocs durch den Wald, welcher aussieht wie ein Urwald gemacht und dabei gesungen (Piratentanz). Zu Hause angekommen sind die Jungs mit ihrer Familie gegangen und die Mädels haben danach das Abendessen mit vorbereitet und anschließend sind sie schlafen gegangen.

Letzter Tag in Nairobi

 Heute war unser letzter Tag in Nairobi.

Nach einem kräftigen Frühstück, bestehend aus Toast und Kakoa sind wir zu einer Universität gefahren. Dort haben wir viele Dinge über Zertifikate von Farmern erfahren. Außerdem wurde uns Angeboten nach der Schule hier in Kenia als Farmer anzufangen, was wir jedoch lächelt abgelehnt haben. Auf dem Rückweg haben wir noch bei einer Fastfoodkette angehalten und haben unsere Engerie mit Pizza und Pommes wieder aufgefüllt. 

Zuhause angekommen haben wir die Gastgeschenk abgegeben. Die Freude in den Augen von der Gastfamilie wird mir noch ewig in Erinnerung bleiben. Nach ein paar Runden Uno mit Natalia, hatten wir jedoch einen Stromausfall. Das war ganz lustig, weil nicht viel Licht ins Haus einfällt. Somit haben wir uns mit Kerzen den Weg durchs Haus gebahnt. Ein bisschen habe ich mich dabei gefühlt wie so ein Höhlenforscher.

Später am Tag war jedoch der Strom wieder da und wir sind rausgegangen um mit den Kinder in dem Viertel Fußball zu spielen. Es hat eine Menge Spaß gemacht und die Kinder waren garnichtmal so schlecht ( in Zahlen... ich glaube wir haben 10 zu 6 verloren). Na ja wenigstens konnte Cedric die Kinder damit beeindrucken, dass er einen Ball auf einem Finger gedreht hat. 

Zum Abendessen gab es dann Bratkartoffeln mit einer eigenen Geration an Gemüsen (bestehend aus Möhren und gebratenen Zwiebeln). Dieses Abendessen haben wir uns bei einem Film schmecken lassen und nach einer Runde spülen von Yannik und meinerseits, hieß es dann Koffer packen, denn morgen geht es ab ins Dorf...

Dienstag, 19. September 2023

Auf dem Fruit Market

 Heute sind wir um 9:30 Uhr aufgestanden und haben erstmal gefrühstückt. Das Frühstück war sehr anders als in Deutschland, denn es gab pures Toast, also ohne alles, einfach nur Toast. Dazu einen sehr süßen Tee mit Milch. Nach dem Frühstück sind wir dann etwa 45 Minuten zum Stadtkern von Nairobi gefahren, um auf den Fruit Market zu gehen. Dabei haben wir auch gemerkt, dass Verkehrsregeln in Kenia nicht ganz so groß geschrieben werden, denn jeder ist irgendwie gefahren, wie es gerade passt. Es gab auch extrem viel Stau, vor allem, als wir in den Stadtkern reingefahren sind oder auf den engen Straßen von Nairobi gefahren sind. Die Busse in Kenia sind auch sehr bunt bemalt. Auf dem Hinweg haben wir außerdem ganz viele Geier gesehen, die auf den Bäumen Nairobi's saßen.

Der Fruit market war eine große Halle, in der ganz viele Menschen ihre Früchte verkauft haben. Es war ziemlich eng und wir haben viele neue Früchte kennengelernt, die wir auch probieren durften, wie beispielsweise Papaya und Jackfruit. Außerdem hat Cedric endlich den Unterschied zwischen Mangos und Orangen kennengelernt. Dann hat uns unsere Gastmutter Caroline einen Zuckerrohrsmoothie ausgegeben, der sehr lecker war. 

Nach dem Fruit market sind wir in einem indischen Stadtviertel von Nairobi indisch Essen gewesen und Yannik hat sich mit zwei Babykatzen angefreundet. Anschließend sind wir wieder zu unserem Haus gefahren und haben später noch mit Natalie, der Gasttochter, Uno und Mensch ärgere dich nicht gespielt. 

Zum Abendessen gab es Linsen mit Chapati, einem kenianischen Brot.

Morgen werden wir zu einer kenianischen Universität gehen und übermorgen geht es für etwa drei Wochen ins kenianische Dorf Embu.




Montag, 18. September 2023

Der erste Tag in Kenia

Nachdem wir dann um 3.05 Uhr am Nairobi International Airport geladet sind und unser Gepäck abgeholt haben, wurden wir am Ausgang von George empfangen und sind mit ihm zum Auto gegangen. Dort haben wir festgestellt, dass das Auto zu klein für unsere 8 Koffer war und somit mussten wir ein wenig improvisieren. Es lief darauf hinaus, dass wir 5 Koffer und unser Handgepäck in den Kofferraum stopften und die restlichen 3 Koffer auf den Beifahrersitz stapeln mussten. Deshalb mussten wir uns zu viert auf die Rückbank quetschen. Wir mussten so 20 Minuten aushalten um zu George nach Hause zu fahren. Als wir dort ankamen, wurden wir sehr herzlich von seiner Frau Caroline und seiner Tochter Natalie empfangen. Es wurden uns direkt Bananen und Orangen angeboten. Dort hat Cedric dann festgestellt, dass er den Unterschied zwischen Mangos und Orangen nicht kennt, was ein weiterer Grund ist, morgen mit Caroline zum Fruit Market zu fahren. Dann meinten George und Caroline, dass wir schlafen gehen sollten, wir bis 13 Uhr schlafen können und es dann Mittagessen geben würde. Zum Mittagessen gab es Spaghetti mit einer Gemüsesoße und danach haben wir mit der Familie Uno gespielt. Am Nachmittag haben wir mit Natalie eine Runde durch das Viertel gedreht und danach hat sie uns das Spiel Skroppa gezeigt, wo Yannik zuerst Schwierigkeiten hatte die Regeln zu verstehen. Zum Abendessen gab es dann Reis mit Fleisch und Salat, dazu hat Caroline uns den Film "The Terminal" gezeigt, weil die Geschichte unserem Aufenthalt am Flughafen in Istanbul sehr ähnlich ist.

Sonntag, 17. September 2023

Startschwierigkeiten

 Am Samstag ging die Reise los. Von Frankfurt aus nach Istanbul, leider mit angezeigten 20 Minuten Verspätung, die jedoch im Endeffekt auf  50 Minuten hinausliefen. Das führte zu Problemen mit dem Anschlussflug und trotz dem Rennen (wogegen kein 5 Km Lauf etwas ist) verpassten wir den Anschlussflug nach Nairobi.

Na toll... also ab zum Informationschalter. Da wir den Flug durch die Verspätung verpasst hatten, stand uns Ersatz zu. Normalerweise natürlich das nächste Flugticket und eine Unterkunft in Form von einer Hotelunterkunft. Jedoch ist keiner von uns über 18, was dazu führte, dass wir hier bleiben müssen.

Doch wo ?

Die Lösung liegt in der Business Lounge, erklärte uns der Mitarbeiter. Die Gesichter von den Mitarbeitern werde ich niemals vergessen, als vier 16-jährige Teenager sich den Weg durch den Buisnesseingang schlängelten. 

Nun bleiben wir mit gratis Verpflegung bis morgen 20:15 Uhr, wo der nächste Flug nach Nairobi abhebt (diesmal hoffentlich pünktlich). 

Freitag, 15. September 2023

Die Tage vor der Abreise


 Jetzt ist es fast soweit: in zwei Tagen fliegen wir nach Kenia. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und wir freuen uns sehr auf die Reise. Natürlich hat man auch irgendwie ein mulmiges Gefühl, weil wir nicht wissen, was uns erwartet, aber es wird sicherlich eine unvergessliche Reise an die wir uns lange zurückerinnern werden. Die Koffer sind größtenteils gepackt und jetzt heißt es nur noch auf Samstag warten und sich langsam von Freunden und Familien verabschieden. Schließlich wartet ein Abenteuer auf uns.


Bye Bye Kenia

Der heutige Tag hat für uns um 1 Uhr nachts gestartet, da wir zum Flughafen in Nairobi gefahren sind. Als wir uns noch von Natalie und Georg...